Die Forderung der CDU nach einem Verbot von „Killerspielen“ wird von der Grünen Jugend Hessen als „undurchdachter Aktionismus“ abqualifiziert. „Es war eigentlich schon vor dem Amoklauf in Emsdetten klar, dass nach einer ähnlich gelagerten Tat eine solche Forderung erhoben werden würde. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass es sich hierbei um eine reflektierte, logische Konsequenz handelt. “ so Christian Otto vom Landesvorstand der Grünen Jugend Hessen. Vielmehr handele es sich bei der Verbots-Forderung um einen der Situation geschuldetem Populismus. „Es ist zum einen durch keine wissenschaftliche Untersuchung belegt, dass sogenannte „Killerspiele“ zu Gewalttaten von dessen Nutzern führen. Zum anderen herrscht der Irrglaube, dass ein Verbot dazu führt, dass auf diese Spiele nicht mehr zurückgegriffen werden kann. Dies ist im Internetzeitalter eine mehr als realitätsferne Vorstellung.“ führt der junggrüne Otto seine Kritik aus. Statt „auf die Populismus-Schublade“ zurückzugreifen ist es nach Meinung der Grünen Jugend Hessen weitaus sinnvoller zu untersuchen, wie es zu dem Amoklauf des jungen Mannes kam und, ob seine Warnsignale nicht schon hätten früher erkannt werden müssen. So empfiehlt die grüne Jugendorganisation beispielsweise die hessische Schulsozialarbeit in Zukunft stärker zu fördern anstatt Scheindebatten nachzugehen. |