Studie belegt: Genfood macht krank - GRÜNE JUGEND HESSEN fordert Sofortmaßnahmen!

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Die heute von Greenpeace vorgelegte Studie der unabhängigen Expertengruppe CRIIGEN (Committee for Independent Research and Genetic Engineering)zeigt, dass die Genmaissorte MON863 (Monsanto) gesundheitsschädlich ist. Bei Fütterungsversuchen mit Ratten wiesen die Tiere Vergiftungssymptome  und Schädigungen von Leber und Nieren auf. "Was bisher trotz  deutlicher Indizien, wie beispielsweise tödliche Gesundheitsschädigungen bei Kühen, immer nur als zukunftsfeindliches Gefühl der europäischen Bürgerinnen und Bürger abgetan wurde, ist  jetzt wissenschaftlich belegt: Gentechnik ist eine Gefahr für Leben und Gesundheit", fasst Elisabeth Amrein,  umweltpolitische Sprecherin der Grünen Jugend Hessen, zusammen.

Nachdem Monsanto einen Gerichtsstreit gegen Greenpeace verloren hatte, mussten sie Forschungsergebnisse einer Gegenanalyse unterziehen lassen. "Dies ist in der juristischen Praxis gang und gäbe, aber wenn es um die Gesundheit von Natur und Mensch geht, galt bisher bei der EU-Kommission anscheinend weder die juristische Gerechtigkeit noch der gesunde Menschenverstand. Die klaren Ergebnisse der Studie zwingen EU wie auch Landwirtschaftsminister Seehofer, endlich einzuschreiten. Wir fordern ein sofortiges Freisetzungsverbot aller genmanipulierten  Organismen, da diese irreversible Schäden im gesamten Ökosystem anrichten und durch Pollenflug und Auskreuzungen auch nicht auf ein Gebiet beschränkt bleiben", verdeutlicht Elisabeth Amrein.

Trotz der jahrelangen Diskussion nicht nur, aber auch um MON863 halten die EU-Zulassungsbehörde EFSA (European Food Safety Authority) und auch die nationalen Zulassungsbehörden, so auch das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, bisher an der bestehenden Zulassung fest.

"Diese Zulassungen müssen widerrufen werden. Die neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse zwingen zu einer grundlegenden Kurskorrektur in Sachen Gentechnikzulassungen", erklärt Nicole Maisch, Bundestagsabgeordnete von Bündnis 90 / Die Grünen und Landesvorsitzende der GJH abschließend.

 
   
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