Zu der Offerte der Jugendverbände Junge Union und Junge Liberale erklärt die Grünen Jugend Hessen:
"Das Angebot von Dr. Peter Tauber (JU) und Lasse Becker (Julis) verblüfft uns doch sehr. Die Zeit ist gekommen für die 5 Parteien des zukünftigen Hessischen Landtages über neue Möglichkeiten der Mehrheitsbildung nachzudenken. Dies trifft insbesondere für die Hessen-FDP zu: die Julis hätten die Möglichkeit ihre Partei für neue Bündnisse zu öffnen, statt dessen kettet sich der Jugendverband an die Hessen-CDU und damit an einen abgewählten Partner. Wir fordern die Hessen-FDP auf sich ein eigenes Profil zu gönnen und aus den Fussstapfen der CDU zu treten. Dies kann auch ein Ampel-Bündnis für Hessen bedeuten.
Ihre Rolle sollte auch die SPD Hessen und deren Vorsitzende Andrea Ypsilanti überdenken. Wer Mehrheiten in Hessen bilden will muss auch den Blick nach Links öffnen können. Wir fordern die SPD in Hessen und insbesondere die künftige Ministerpräsidentin auf Mehrheiten nach Sachfragen auszuloten und nicht nach Befindlichkeiten in der sozialdemokratischen Seele. Falsch verstandener Stolz im Bezug auf die Linkspartei schadet uns allen und spielt nur Roland Koch in die Hände.
Klar ist für uns: Keine Koalition mit Koch. Roland Koch hat im Wahlkampf alles dafür getan die Gräben in Hessen zu spalten und wird dafür keine Unterstützung aus den Reihen der Grünen Jugend erhalten." |