RWE muss endlich aufwachen - skandalöse Pläne zur Laufzeit von Biblis A bis 2010

Wir
Aktuell
Einladungen
Termine
Beschlüsse
Pressemitteilungen
CDU will weiteren Demokratieabbau in Hessens Schulen!
Katastrophale Situation an der Uni Kassel
Grüne Jugend will spätere Schule auch in Hessen
Übergangsempfehlungen in der Grundschule sind nicht zuverlässig
Wahlbeteiligung Kommunalwahl:
Grüne Jugend unterstützt Proteste in Hessen
RWE Pläne zur Verlängerung der Laufzeit von Biblis
GEZ Gebühren auf PCs stoppen!
Bündnis mi t Koch ist ausgeschlossen!
„Bahn-Volksaktie ist Augenwischerei – SPD soll Privatisierung stoppen!“
Glückwunsch dem Hochschulstandort Hessen
Zeit für den Wechsel
Grüne Jugend Offenbach-Land startet neu
GJH kritisiert Polizeieinsatz bei der Demonstration gegen Studiengebühren
Jamaika liegt nicht in Hessen
Koalitionsrunde bei der FR
Nicole Maisch beleuchtet die Landtagswahl in Hessen
100-Tage-Programm: Mehrheiten nutzen!
GJH für ein gentechnikfreies Giessen und Hessen
GJH unterstützt Koalitionsvertrag
GJH hofft auf Einzug in den Landtag von Angela Dorn
Weg mit Atom! GJH startet in eine atomfreie Zukunft
Überraschung: Ministerin Aigner vertritt Interessen der VerbraucherInnen
GJH fordert Möglichkeit der Wiederholung des Mathe-Abiturs
Daniel May rückt nach in den Landtag
Alkoholwahl?!
Aufruf zum Bildungsstreik
Solidarität mit den Studierenden im Iran
RWE verpflichtet Azubis zu pro-Kernkraft-Demo
Repressionen gegen BürgerInnen während der Anti-Nazi Demonstration in Friedberg
Mit Christean Wagner ist keine Politik zu machen
Bundesverwaltungsgericht lehnt Reststrommengenübertragung von Biblis A und Brunsbüttel
Verbot von Killerspielen
Grüne Jugend Hessen fordert mehr Wissenschaftlichkeit in der Schulpolitik!
Grüne Jugend Hessen zum Rücktritt Matthias Berningers
Studie belegt: Genfood macht krank - GRÜNE JUGEND HESSEN fordert Sofortmaßnahmen!
Grüne Jugend mit eigenen Programmansätzen zur Landtagswahl 08
Grüne Jugend wählt neuen Vorstand
GJH wählt neuen Vorstand
GJH für die Einführung eines Ökobonus
Wirtschaftsmotor in Nordhessen bedroht von neuen Atomgeistern
Kohlekraft ist Dreck
GJH verärgert über Verweigerungshaltung Roland Kochs
Entscheidung des Staatsgerichtshofs bezüglich der Verfassungsmäßigkeit der Studiengebühren
Besuch bei den Flughafenausbaugegnern und Waldbesetzern im Kelsterbacher Wald
Besser als die FDP – Grüne Jugend Hessen wählt neuen Vorstand
Grüne Jugend in den Bundestag
Handeln statt Reden
Keine Diskriminierung von Moslems - Koch soll vor der eigenen Tür kehren
Grüne Jugend Hessen fordert Klimabericht für Hessen; „Elementare Daseinsvorsorge planen!“
Positionen
Aktiv
Schampus
Interaktiv
Kontakt
 

„Skandalös“, so kommentiert Angela Dorn, Vorsitzende der Grünen Jugend Hessen, die Pläne von RWE. Nach Medienberichten will RWE den Uralt Reaktor Biblis A bis 2010 laufen lassen. Dass in Biblis keine dauerhafte Sicherheit garantiert werden kann, ist durch die technischen Pannen der vergangenen Jahre immer wieder deutlich geworden. „Es muss deshalb weiterhin heißen: Biblis so schnell wie möglich abschalten!“, so Angela Dorn.

Der Reaktor ist zwischen 2006 und 2008 über ein Jahr lang wegen Sicherheitsmängeln abgeschaltet worden. Das ist ein eindeutiges Indiz für die Gefahr die Biblis ausstrahlt. „Biblis jetzt auch noch länger laufen zu lassen, belegt ein weiteres Mal, dass die Stromkonzerne weiterhin ihre Gewinninteressen über alles andere stellen“, so Angela Dorn weiter. „Dass diese Gewinne nicht für die Verbraucherinnen und Verbraucher eingesetzt werden, sieht man immer wieder an der maroden Netzstruktur, die im Winter 2005 zu Stromausfällen führten und europaweit Bürgerinnen und Bürger stundenlang im Dunkeln ließen.“

Die Laufzeiten zu verlängern ist jedoch vor allem eine umweltpolitische Katastrophe. Es gibt nach jahrzehntelanger Nutzung der Atomenergie immer noch keine Möglichkeit den hochgiftigen Atommüll sicher zu lagern. Gerade das Beispiel des Versuchs-Endlagers Asse II zeigt eindeutig welches Risiko jede weitere produzierte Tonne Atommüll in sich trägt. Durch teuer erstellte Imagekampagnen führen die vier großen Stromversorger in der letzten Zeit die Kundinnen und Kunden in die Irre. So produzieren vor allem RWE und Eon fortwährend teure TV-Spots, in denen sie für erneuerbare Energien werben. Dort sind dann Computer-animierte Anlagen zu bewundern, die jenseits ihrer virtuellen Existenz, bislang bloß blanker Populismus sind. Die großen Investitionen werden weiter in steinzeitliche Methoden der Energieerzeugung wie z.B. Kohle gespeist. „RWE und andere müssen endlich aufwachen und ihre Verantwortung gegenüber Mensch und Umwelt wahrnehmen“ so Angela Dorn abschließend.

 
   
urbanstudio