Kohlekraft ist Dreck
Die Grüne Jugend Hessen zeigt sich enttäuscht von der Entscheidung der Hamburger Stadtentwicklungsbehörde.
Es dürfen keine neuen Kohlekraftwerke in Deutschland gebaut werden. „Das ist ein umwelt- und klimapolitisches Desaster“, so kommentiert Engin Eroglu, Vorsitzender der Grünen Jugend Hessen, die Entscheidung aus Hamburg. Dennoch müsse man eingestehen, dass dies keine politische Entscheidung mehr gewesen ist. Die Grüne Umweltsenatorin hat ihre Möglichkeiten das Kohlekraftwerk noch zu verhindern, versucht in Gänze auszuschöpfen.
Es ist wichtig den GRÜNEN Widerstand gegen die Kohle jetzt nicht aufzugeben. „Wir müssen weiter für eine klimafreundliche Zukunft auf die Straße gehen“, so Angela Dorn, Vorsitzende der GJH. Der geplante Block6 des Kohlekraftwerks Staudinger und das Projekt auf der Ingelheimer Aue müssen mit aller Macht verhindert werden. „Die Proteste vor dem Kohlekraftwerk Staudinger haben verdeutlicht, dass die Bürgerinnen und Bürger gegen neue Kohlekraftwerke sind“, so Dorn weiter. „Erneuerbare Energien müssen stattdessen deutlich ausgebaut werden.“
Um Klimaschutz in Zukunft ernsthaft ausgestalten zu können, muss zudem das Genehmigungsrecht geändert werden. Bis jetzt gibt es für die zuständigen Behörden keine Möglichkeit diese „Klimaschädlinge“ zu verhindern. Co2-Ausstoß und Effizienz müssen endlich in die Genehmigungsverfahren aufgenommen werden, um für kommende Generationen nachhaltig und verantwortlich handeln zu können. |