Der zweite Tag der Landesmitgliederversammlung der Grünen Jugend Hessen (GJH) in Marburg stand ganz im Zeichen der kommenden Wahlen.
Speziell bei der Bundestagswahl im Herbst dieses Jahres will die Grüne Jugend Hessen das Thema Generationengerechtigkeit in den Vordergrund stellen. Klimakrise und die Auswirkungen von Finanz- und Wirtschaftskrise dürfen nicht über die Köpfe der jüngeren und kommenden Generationen entschieden werden.
Einstimmig wurde deshalb die Unterstützung der Grünen Jugend Hessen für die Kandidatur von Nicole Maisch (MdB) auf der hessischen Landesliste von Bündnis 90/Die Grünen ausgesprochen. In ihrer Rede betonte sie dass nach dem 27. September niemand mehr an den grünen Inhalten vorbeikommen dürfe. „Grüne haben die zeitgemäßen Antworten auf die drängenden Probleme. Der grüne Neue Gesellschaftsvertrag muss auf den Weg gebracht werden, um die Gesellschaft zukunftsfähig zu machen.“ so Nicole Maisch in ihrer Rede während der Landesmitgliederversammlung. Die Vorsitzende der GJH Angela Dorn betonte: „Wir brauchen junge Leute in den Parlamenten, um auch dort Ansprechpartnerinnen für die junge Generation zu haben.“
Nicole Maisch wird sich auf der Landesmitgliederversammlung von Bündnis 90/Die Grünen für den aussichtsreichen 3. Listenplatz bewerben. Momentan sind die hessischen Grünen mit fünf Abgeordneten im Bundestag vertreten.
Besonders große Zustimmung fand am Sonntag ebenfalls der Antrag des Kreisverbands Gießen das Thema der „saubere Kleidung“ im Vorfeld der Europawahl aufzugreifen. Kleidungsstücke werden weltweit zum Großteil immer noch unter menschenverachtenden und die Natur zerstörenden Bedingungen gefertigt. „Die Europäische Union muss endlich handeln“, so Philipp Hinrichsmeyer der neue Vorsitzende der GJH, „Die EU ist einer der größten Märkte. Wir müssen die Menschen und die Umwelt zum Umdenken in ihrem individuellen Konsumverhalten bewegen, um weltweit soziale und ökologische Standards durchzusetzen.
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