„Die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts gegen Strommengenübertragungen auf die Atomkraftwerke Biblis A und Brunsbüttel ist der faire Gesichtsschlag für das skandalöse Vorgehen von RWE und Vattenfall. Wer sich durch Trickserei aus dem beidseitig beschlossenen und lang ersehnten Atomausstieg herauswinden will und die maßlose Profitgier vor die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger und den Schutz der Umwelt stellt, hat es nicht anders verdient.“ freut sich Angela Dorn, Vorsitzende der Grünen Jugend Hessen.
„Bei der Reststrommenge von circa vier Terrawattstunden müssten wir dann Biblis A eigentlich dann wirklich los sein. Wir werden RWE auf die Finger schauen, nicht, dass die nächste Trickserei passiert. Vattenfall und RWE sollen lieber endlich die Energiewende einläuten statt nach wie vor auf risikoreiche und klimaschädliche Technologie zu setzen.“ so Dorn weiter.
Zu den Anklagen des Energieriesen Vattenfall gegen Mitglieder der GRÜNEN JUGEND, darunter Bundessprecherin Kathrin Henneberger wegen friedlichen Besetzungen des Baugelände des Kraftwerks Moorburg, erklärt die Vorsitzende der Grünen Jugend Hessen. „Mit Anstrengungen in Richtung regenerativer Energieversorgung könnte Vattenfall ihre Zeit auch besser nutzen, als friedliche Umweltaktivistinnen und Mitglieder der Grünen Jugend, die zum Schutze ihrer Umwelt und einer lebenswerten Zukunft handeln, mit Anklagen wegen Hausfriedenbruch einschüchtern zu wollen.“ |