GJH fordert Wiederholungsmöglichkeit des Matheabiturs und Abschaffung des Zentralabiturs

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„Die Kultusministerin Henzler versagt, wenn es um die grundlegenden Interessen der Schülerinnen und Schüler. Wir erwarten faire Bedingungen für jede einzelne Schülerin und jeden einzelnen Schüler bei dem wesentlichen Scheidegang im Leben, dem Übergang von Schule in Beruf!“ empören sich die Vorsitzenden der Grünen Jugend Hessen Angela Dorn und Philipp Hinrichsmeyer über das unentschlossene Vorgehen der Kultusministerin bei der Frage des fehlerhaften Matheabiturs.

„Es ist unglaublich, dass Frau Henzler noch immer darüber sinniert, ob man die einzelne fehlerhafte Aufgabe aus der Wertung herausnimmt, obwohl doch auf der Hand liegt, dass die Schülerinnen und Schüler durch die fehlerhafte Aufgabe Zeit verschwendet haben, die für andere Aufgaben wichtig gewesen wäre. Außerdem wirkt sich Frust auf das Lösen der weiteren Aufgaben aus. Den Schülerinnen und Schülern muss zumindest die freiwillige Wiederholung der Matheprüfung ermöglicht werden.“ so Philipp Hinrichsmeyer, Vorsitzender der Grünen Jugend Hessen.

 Angela Dorn erklärt zu der Forderung der Landesschulsprecherin Katharina Horn das Zentralabitur abzuschaffen: „Wir unterstützen die Landesschülervertretung in ihrer Forderung nach Abschaffung des Zentralabiturs. Schon vor 2 Jahren haben wir gefordert, die Abschaffung des Zentralabiturs in das GRÜNE Landtagswahlprogramm mit aufzunehmen. Die Grüne Jugend Hessen hält zwar zentrale Prüfungen für den nationalen oder europäischen Vergleich für sinnvoll, jedoch dürfen sie nicht an den Gelenkstellen der Schulischen Laufbahn und zur Bewertung der Schülerinnen und Schüler zum Schulabschluss benutzt werden.“

 
   
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