Die Grüne Jugend Hessen ruft Ihre Mitglieder auf beim bundesweiten Bildungsstreik vom 17. bis 19. Juni aktiv mitzuwirken.
„Die Hessische Landesregierung hat zwar zu Beginn ihrer neuen Legislaturperiode unbestreitbar sinnvolle und notwendige Investitionen in die maroden Schul- und Universitätsgebäude gesteckt, doch weiterhin werden keine Investitionen und langfristige Vorhaben gemacht, um die Bildung zu den Köpfen zu bringen.“ begründet Angela Dorn, Vorsitzende der Grünen Jugend Hessen den Aufruf.
„Der hessischen Landesregierung fehlt die intrinsische Motivation neben Sonntagsreden auch endlich etwas für eine qualitativ hochwertige Bildungspolitik zu tun. Der einzig nachhaltig kluge bildungspolitische Beschluss der Landesregierung war es, die Studiengebühren abgeschafft zu lassen - zu gut hatte Ministerpräsident Koch und die Kultusministerin die Erinnerung der massiven Proteste gegen Studiengebühren und ihren Wahlverlust 2008 vor Augen.“
so Dorn weiter.
Deswegen macht Angela Dorn Mut, für die eigenen Rechte auf die Strasse zu gehen: „Der breite Proteste gegen Studiengebühren, getragen von Studierenden, Schülerinnen und Schülern, Eltern und Gewerkschaften haben gezeigt, dass Demokratie eben doch auch auf der Strasse stattfindet – auch wenn Herr Koch das
damals nicht wahrhaben wollte. Wenn das leise Flüstern der Autoindustrie-Lobby Gelder für unsinnige Aktionen wie die Abwrackprämie frei machen kann, dann ist es höchste Zeit, dass wir für die Erfüllung unseres Rechts auf Bildung umso lauter werden!“
Die Grüne Jugend Hessen stellt sich hinter die Forderungen des Bildungsstreiks, denn auch die Grüne Jugend Hessen fordert
• mehr Schulen mit gemeinsamen Lernen statt Separierung
• eine besserer Betreuung durch Lehrer
• ein Herunternehmen des Gaspedals
„Schulzeitverkürzung“
• mehr Mitbestimmung von Schülerinnen und Schüler.
• die soziale Öffnung der Hochschulen
• ein demokratisches Hochschulsystem mit echter
Mitbestimmung statt der Pseudoteilhabe wie es mit
der Kundenmentalität propagiert wird
• die Reform der Bolognareform mit mehr Freiheit und
Zeit für Studierenden, mit dem Freiraum, über den
Tellerrand des eigenen Stundenplans zu schauen
und mehr Kapazitäten beim Masterabschluss, so
dass er jedem gewillten Bachelor-Studierendem offen
steht
• eine qualitativ hochwertige Lehre und das heißt
Investitionen in die Hochschule |