{"id":3955,"date":"2015-11-19T10:49:38","date_gmt":"2015-11-19T09:49:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gjh.de\/2014\/?post_type=beschluss&#038;p=3955"},"modified":"2021-11-20T12:44:55","modified_gmt":"2021-11-20T11:44:55","slug":"lmv-mai-2012-fuer-einen-nachhaltigen-finanzplatz-frankfurt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gjh.de\/frog\/lmv-mai-2012-fuer-einen-nachhaltigen-finanzplatz-frankfurt\/","title":{"rendered":"LMV Mai 2012: F\u00fcr einen nachhaltigen Finanzplatz Frankfurt!"},"content":{"rendered":"<p>Der Finanzplatz Frankfurt ist einer der bedeutendste Standorte f\u00fcr Banken und Finanzdienstleistungen in Europa. Er ist von entscheidender Bedeutung f\u00fcr die Wirtschaftskraft der Region und dem gesamten Bundeslandes Hessen. Als Sitz von Banken aus aller Welt, der Deutschen Bundesbank, der Bundesanstalt f\u00fcr Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) sowie der Europ\u00e4ischen Zentralbank (EZB) geh\u00f6rt Frankfurt zu den bedeutendsten Finanzstandorten. Auch in der Geografie der globalisierten Finanzwelt und der weltweiten Finanzstandorte ist die strategische Bedeutung des Finanzplatzes Frankfurt unumstritten.<\/p>\n<p>Quo vadis Finanzplatz Frankfurt?<br \/>\nBereits heute werden in Frankfurt bei der Deutschen Bundesbank und bei der Europ\u00e4ischen Zentralbank w\u00e4hrungspolitische Entscheidungen f\u00fcr hunderte Millionen Menschen getroffen. Frankfurt ist der Standort der gr\u00f6\u00dften B\u00f6rse Deutschlands mit einem Handelsumsatz von 2,1 Billionen \u20ac und mit einem Angebot an \u00fcber 400 000 Finanzinstrumenten. Durch die Krisen der Finanzwelt und dem Aufkommen neuer Finanzstandorte in anderen Regionen der Welt erlebt der Finanzplatz Frankfurt zurzeit einen grundlegenden Wandel. Diesen Prozess gilt es zu nutzen und aktiv mitzugestalten.<br \/>\nDenn wie das Erneuerbaren-Energien-Gesetz die Energiewende vorbereitet und letztendlich m\u00f6glich gemacht hat, brauchen wir \u00e4hnliche Initiativen und Gesetzgebungen auch im Finanzsektor, um perspektivisch einen nachhaltigen, sichere und transparente Finanzwirtschaft m\u00f6glich zu machen.<\/p>\n<p>Gegen schwarz-gelben Gr\u00f6\u00dfenwahn<br \/>\nBevor die Details des geplanten Vertrages zwischen der Deutschen B\u00f6rse und dem New Yorker Stock Exchange (NYSE) \u00fcberhaupt bei Ihnen angekommen waren, \u00fcberschlug sich die schwarz-gelbe Landesregierung mit Zustimmung f\u00fcr dieses gigantische Projekt.<br \/>\nDie GR\u00dcNE JUGEND Hessen stellt sich gegen diese Gigantomanie. Denn Fusionen von gro\u00dfen Unternehmen stellen sich im Nachhinein h\u00e4ufig als nachteilig f\u00fcr fast alle Beteiligte heraus. Besch\u00e4ftigte verlieren als Synergieeffekte ihren Job und Oligopole oder Monopole entstehen.<br \/>\nGenau dieses typische Szenario ist zum Beispiel auch bei dem Zusammenschluss des New York Stock Exchange mit Euronext eingetreten, aber daran konnten sich die sogenannten schwarz-gelben WirtschaftsexpertInnen wohl nicht mehr erinnern. Sie waren wohl zu sehr damit besch\u00e4ftigt sich daran zu berauschen, dass ein gesch\u00e4ftsf\u00fchrendes Vorstandsmitglied  eines globalen Unternehmens sie anrief, oder Ihnen sogar die Hand sch\u00fcttelte. Die GR\u00dcNE JUGEND Hessen stellt sich gegen diesen schwarz-gelben Finanzrausch.<br \/>\nUnserer Meinung nach haben Unternehmen und ganz besonders strukturell derart relevante Organisationen wie eine B\u00f6rse eine Verantwortung gegen\u00fcber der Bev\u00f6lkerung und diese Verantwortung darf nicht aufgrund kurzfristiger Gewinnmaximierung und dem Egotrip selbst erkl\u00e4rter schwarz-gelber WirtschaftsexpertInnen vernachl\u00e4ssigt werden. Deswegen lehnt die GR\u00dcNE JUGEND Hessen die Fusion der Deutschen B\u00f6rse mit dem NYSE strikt ab!<\/p>\n<p>Transparenz f\u00f6rdern &#038; fordern<br \/>\nDie GR\u00dcNE JUGEND Hessen begr\u00fc\u00dft daher die Entscheidung der Europ\u00e4ischen Kommission diese Fusion zu untersagen, obwohl diese sich in ihrer Begr\u00fcndung allein auf die Monopolbildung im b\u00f6rsenhaften Derivatehandel bezieht. Diese Argumentation dar\u00fcber hinaus schwierig, da \u00fcber 90% des Derivatehandels au\u00dferb\u00f6rslich stattfinden und somit der Derivatehandel an B\u00f6rsen real nur eine geringe Rolle spielt. Dieser Zustand selbst bedroht die globale Finanzsicherheit und ist ein gef\u00e4hrlicher N\u00e4hrboden f\u00fcr neue Krisen.<br \/>\nDie GR\u00dcNE Jugend Hessen m\u00f6chte deswegen Over the counter (OTC)-Derivate verbieten. OTC-Gesch\u00e4fte sind Vertr\u00e4ge, die zwischen den Vertragsparteien frei ausgehandelt werden k\u00f6nnen und nicht zentral dokumentiert werden. Hierin besteht auch das gro\u00dfe Risiko an OTC-Gesch\u00e4ften. Da sie keiner Aufsicht und keiner zentralen Erfassung unterliegen, k\u00f6nnen unkalkulierbare Risiken entstehen. Positionen einzelner MarktteilnehmerInnen k\u00f6nnen f\u00fcr sich alleine unproblematisch sein, in der Kombination mit Positionen anderer MarktteilnehmerInnen aber gravierend negative Folgen f\u00fcr das Gesamtsystem haben.<br \/>\nAus diesem Grund fordern wir, dass alle Derivate zentral erfasst und \u00fcber definierte Plattformen gehandelt werden. Nur so kann sichergestellt werden, dass Risiken f\u00fcr das Gesamtsystem fr\u00fchzeitig erkannt werden. Die Einhaltung von Sicherheitsanforderungen wie z.B. die Bonit\u00e4tspr\u00fcfung der MarktteilnehmerInnen oder die Stellung von Sicherheiten je Gesch\u00e4ft (Marginkonto) kann so zentral sichergestellt werden.<\/p>\n<p>Stoppt die Deregulierungsspirale<br \/>\nDie Finanzindustrie und die InvestorInnen handeln global. Entscheidungen sind in k\u00fcrzester Zeit m\u00f6glich. Unterschiedliche Regulierungs- und Aufsichtsniveaus werden aufgrund des Wettbewerbsdrucks zur Gewinnmaximierung genutzt. Mehrere Finanzstandorte der Welt versuchen sich durch m\u00f6glichst geringe Regulierungen und einen letztendlich kaum existierenden VerbraucherInnenschutz zu profilieren. Dadurch k\u00f6nnen sich in unserer globalisierten Welt regionale Risikokonzentrationen ausweiten und zu weltweiten System- und Wirtschaftskrisen f\u00fchren. Die verheerenden Folgen reichen weit \u00fcber die Finanzbranche hinaus.<br \/>\nDie GR\u00dcNE JUGEND Hessen stellt sich gegen diese Form von Standortpolitik. Ein Wettbewerb der Deregulierung aus Standortinteressen darf es nicht geben.<br \/>\nVon einer sch\u00e4rferen Regulierung mit h\u00f6heren Sicherheitsstandards profitieren letztendlich im Ergebnis auch alle Finanzpl\u00e4tze. Standortpolitik und Finanzmarktstabilit\u00e4t bedeuten grunds\u00e4tzlich keinen Widerspruch &#8211; ohne internationalen Konsens \u00fcber Ma\u00df und Tiefe von Regulierung und Aufsicht drohen jedoch weiter Verf\u00e4lschungen des Wettbewerbs und erneute Krisen des Weltfinanzsystems.<\/p>\n<p>Steueroasen austrocknen<br \/>\nDie GR\u00dcNE JUGEND lehnt dar\u00fcber hinaus ebenfalls ab den Finanzplatz Frankfurt durch Steuergeschenke sichern zu wollen. Steuergeschenke haben in der Regel nur einen kurzen Effekt und befeuern einen negativen Einnahmewettbewerb, der letztendlich nur wenigen n\u00fctzt und \u00f6ffentliche Haushalte an ihre Grenzen bringt.<br \/>\nBesonders sind dabei die sogenannten Steueroasen zu bedenken. Steueroasen wie die Seychellen, Vanuatu, Mauritius oder die Cookinseln, aber auch Lichtenstein, die Schweiz und Luxemburg st\u00fctzen meist die gesamte oder gro\u00dfe Teiler ihrer Volkswirtschaft darauf, dass sie Kapitalstr\u00f6me aus anderen Regionen der Erde in ihrem Wirkungsbereich vollkommen freie Hand lassen. Diese Steueroasen destabilisieren dadurch das globale Finanzwesen und bedrohen die finanzielle Existenz von hunderten Millionen Menschen.<br \/>\nUm Unternehmen f\u00fcr ihr Handeln in Steueroasen verantwortlich machen zu k\u00f6nnen, fordert die GR\u00dcNE JUGEND Hessen Unternehmen f\u00fcr ihren Handel au\u00dferhalb der Europ\u00e4ischen Union (EU) dennoch in der EU rechtlich verantwortlich machen zu k\u00f6nnen. Dadurch k\u00f6nnte der Wirkungsradius der europ\u00e4ischen Standards nicht an den europ\u00e4ischen Grenzen enden, sondern auf alle Unternehmen und ihre Aktivit\u00e4ten ausgeweitet werde, welche in Europa t\u00e4tig sein m\u00f6chten.<\/p>\n<p>Schwarzgeld bleibt Schwarzgeld<br \/>\nEine Steueroase war in der letzten Zeit Zentrum der politischen Debatte: Die Schweiz verhandelt mit in einem Kuhhandel mit absurdem Ausma\u00df mit dem deutschen Finanzminister dar\u00fcber, wie viel Geld sie f\u00fcr die Schwarzgeldmilliarden zahlen soll.<br \/>\nEin Rechtsstaat muss seinen Prinzipien treu bleiben und sollte nicht durch einen entsprechenden Deal Steuerhinterziehungen legalisieren. Nach unserem Verst\u00e4ndnis macht das demokratisch gew\u00e4hlte Parlament die Gesetze und verhandelt nicht mit SteuerhinterzieherInnen dar\u00fcber, wie viel Geld sie denn zu bereit sind zu zahlen.<br \/>\nDie GR\u00dcNE JUGEND Hessen fordert daher, dass das Land Hessen \u00fcber den Bundesrat den angestrebten Schwarzgeldkompromiss mit der Schweiz eine klare Abfuhr erteilt.<\/p>\n<p>Finanztransaktionssteuer<br \/>\nEine Finanztransaktionssteuer ist eine Steuer auf b\u00f6rsliche und au\u00dferb\u00f6rsliche Finanztransaktionen. Eine solche Steuer hat mehrere Vorteile:<br \/>\nZun\u00e4chst bittet sie gerade die ProfiteurInnen der Finanzgesch\u00e4fte der letzten Jahrzehnte zur Kasse und stemmt sich dagegen, dass zurzeit, zum Beispiel in Griechenland durch K\u00fcrzung der Sozialleistungen, Erh\u00f6hung der Mehrwertsteuer und Lohnk\u00fcrzungen, gerade die f\u00fcr die Krise zahlen, die nie von globalen Finanzgesch\u00e4ften profitiert haben. Dazu tr\u00e4gt sie zu einer Stabilisierung der Finanzm\u00e4rkte bei. Sie macht sehr kurzfristige, rein spekulative K\u00e4ufe und Verk\u00e4ufe unprofitabler, ohne diejenigen ernsthaft zu belasten die Finanzprodukte f\u00fcr realwirtschaftliche Zwecke ben\u00f6tigen. Sie f\u00fchrt so auch zu gr\u00f6\u00dferer Stabilit\u00e4t an den Finanzm\u00e4rkten.<br \/>\nDar\u00fcber hinaus stabilisiert sie nachhaltig das Finanzwesen, indem es zu kurzfristiges Handeln verteuert und verschiedene spekulative Gesch\u00e4fte unprofitabel macht.<br \/>\nDie GR\u00dcNE JUGEND Hessen fordert deswegen die Einf\u00fchrung einer  Finanztransaktionssteuer von 0,1% des Transaktionswerts. Die Steuer wird nach dem Ans\u00e4ssigkeitsprinzip erhoben, d.h. so lange eine der Transaktionsparteien in Europa oder Deutschland ans\u00e4ssig ist, sollte die Steuer erhoben werden. Sie f\u00e4llt bei Vertragsabschluss an; der Rechtsanspruch auf das Finanzgut f\u00e4llt erst nach Steuerbegleichung an. Dabei soll Deutschland als gutes Beispiel vorangehen und notfalls die Finanztransaktionssteuer als erster Staat einf\u00fchren.<br \/>\nPerspektivisch k\u00e4mpfen wir f\u00fcr die Einf\u00fchrung einer globalen Finanztransaktionssteuer.<\/p>\n<p>Standort der Sicherheit<br \/>\nDie GR\u00dcNE JUGEND Hessen steht f\u00fcr die konsequente Umsetzung der europ\u00e4ischen Aufsichtsreform! Die GR\u00dcNE JUGEND Hessen fordert das Land Hessen dazu auf die europ\u00e4ischen stabilit\u00e4tsorientierte Reform der Finanzm\u00e4rkte zu unterst\u00fctzten und dadurch das bestehende positive Umfeld am Finanzplatz Frankfurt weiter zu optimieren.<br \/>\nNach unserer Vorstellung soll Frankfurt zu einem Zentrum in einem Netzwerk der Finanzmarktregulierung und des Risikomanagements weiterentwickelt werden.<br \/>\nMit dem Europ\u00e4ischen Ausschuss f\u00fcr Systemrisiken und der europ\u00e4ischen Aufsichtsbeh\u00f6rde f\u00fcr Versicherungen (EIOPA) sind bereits wichtige Elemente der europ\u00e4ischen Aufsichtsarchitektur in Frankfurt angesiedelt.<br \/>\nDar\u00fcber hinaus fordern wir, dass sich Hessen im europ\u00e4ischen und globalen Institutionen daf\u00fcr einsetzt, dass Nachhaltigkeit, Sicherheit und Transparenz im Bereich der Finanzen noch st\u00e4rker in den Fokus der aktuellen Debatte r\u00fccken.<br \/>\nDie GR\u00dcNE JUGEND Hessen begr\u00fc\u00dft dabei die Forderung des europ\u00e4ischen Parlaments nach einer Konzentration s\u00e4mtlicher europ\u00e4ischer Aufsichtsbeh\u00f6rden in Frankfurt. Denn dadurch ergibt sich f\u00fcr Frankfurt die Chance sich weiter als sicherer und nachhaltiger Finanzplatz zu profilieren. Dar\u00fcber hinaus f\u00f6rdert diese die Konzentration und somit die Kraft der Aufsichtsbeh\u00f6rden.<\/p>\n<p>St\u00e4rkerer VerbraucherInnenschutz<br \/>\nDie GR\u00dcNE JUGEND Hessen fordert dar\u00fcber hinaus auch den VerbraucherInnenschutz im Finanzplatz Frankfurt weiter zu st\u00e4rken und die gegebenen Regularien durch eine ausreichend ausgestattete Aufsichtsbeh\u00f6rde konsequent umzusetzen.<br \/>\nDenn wir sind der festen \u00dcberzeugung, dass auch das Finanzwesen seine Existenzlegitimation allein durch den Dienst f\u00fcr die Menschen erh\u00e4lt. Somit muss ein  nachhaltiger und gut ausgestatteter VerbraucherInnenschutz der Leitgedanke einer jeden Finanzpolitik sein.<\/p>\n<p>Die Gr\u00fcndung einer europ\u00e4ischen Ratingagentur in Frankfurt<br \/>\nFrankfurt Main Finance e.V. ist eine gemeinsame Initiative des Landes Hessen, der Stadt Frankfurt, der Finanzindustrie und der Wissenschaft. Unter ihrem Dach als Organisation f\u00fcr den Finanzplatz Frankfurt wird auch die internationale Aufsichts- und Regulierungsdiskussion offensiv begleitet. Ziel ist es, den Finanzplatz Frankfurt im internationalen Wettbewerb zu positionieren.<br \/>\nDie GR\u00dcNE JUGEND Hessen fordert die Frankfurt Main Finance e.V. dazu auf sich f\u00fcr die Gr\u00fcndung einer europ\u00e4ischen Ratingagentur in Frankfurt einzusetzen! Durch die Gr\u00fcndung einer europ\u00e4ischen Ratingagentur in Frankfurt k\u00f6nnte das Sicherheitsprofil des Standorts weiter gesch\u00e4rft werden. Auch w\u00fcrde die Dominanz der wenigen gro\u00dfen Ratingagenturen abgeschw\u00e4cht und dadurch die Wahrscheinlichkeit weiterer Finanzkrisen verringert.<br \/>\nDie GR\u00dcNE JUGEND Hessen fordert dar\u00fcber hinaus Ratingagenturen f\u00fcr ihre Prognosen haftbar zu machen, um unter anderem zu verhindern, dass diese ihre Ratings ohne eine Ver\u00e4nderung der Fundamentaldaten \u00e4ndern k\u00f6nnen.<br \/>\nIn dem Zusammenhang sind die Aufsicht und die Haftung f\u00fcr Fehlurteile zu erh\u00f6hen. Hierbei kann man sich an den Regeln f\u00fcr die Wirtschaftspr\u00fcfungsgesellschaften orientieren. Die gegenseitige Abh\u00e4ngigkeit zwischen Unternehmen und Rating-Agentur bzw. Wirtschaftspr\u00fcfungsgesellschaft ist vergleichbar. Die Arbeit der Wirtschaftspr\u00fcfer wird aber kontrolliert und bei Fehlurteilen sind die Gesellschaften haftbar. Dies ist analog auch f\u00fcr Rating-Agenturen zu etablieren.<br \/>\nWer sich heute von einer Rating Agentur bewerten l\u00e4sst, der darf nicht gleichzeitig dieselbe Agentur als Berater zur Verbesserung des Ratings einsetzen. Durch die Verkn\u00fcpfung der beiden Aufgabenfelder \u201eBewertung\u201c und \u201eBeratung\u201c entstehen wirtschaftliche Abh\u00e4ngigkeiten, die die Objektivit\u00e4t des Ratings gef\u00e4hrden<\/p>\n<p>Tempolimit beim Handeln<br \/>\nEinige Banken setzen Computerprogramme ein, welche Kauf- oder Verkaufsauftr\u00e4ge, die von manchen B\u00f6rsen f\u00fcr eine Geb\u00fchr diesen Banken einige Millisekunden fr\u00fcher zur Verf\u00fcgung gestellt werden, analysieren. Wenn etwa eine H\u00e4ndlerIn einen Kaufauftrag f\u00fcr eine Aktie platziert, kommt ihm das Computerprogramm ein paar Millisekunden zuvor, indem es Kaufauftr\u00e4ge f\u00fcr die gleichen Titel eingibt und diese sofort wieder verkauft. Dadurch sind diese Banken im Vorteil und k\u00f6nnen vor den normalen H\u00e4ndlern Wertpapiere erwerben, was unter Umst\u00e4nden die Preise f\u00fcr nachfolgende, langsamere, Gesch\u00e4fte beeinflusst. Die Erl\u00f6se durch diesen Trick sind pro Transaktion sehr gering, summieren sich jedoch zu durchaus gro\u00dfen Ertr\u00e4gen. Dieser Handel wird seit Jahren betrieben und soll nach Aussage von MarktforscherInnen weltweit bereits einen Wert von  \u00fcber 17 Milliarden \u20ac erreicht haben.<br \/>\nDie GR\u00dcNE JUGEND Hessen stellt sich gegen diese destabilisierende und unfaire Form des Wertpapierhandels. Wir fordern dem Wertpapierhandel ein Tempolimit zu verpassen und dem Hochfrequenz-Handel am Finanzmarkt Frankfurt zu verbieten!<\/p>\n<p>Nachhaltige Finanzen<br \/>\nWas passiert eigentlich mit meinem Geld? Sp\u00e4testens seit Beginn der Finanzkrise stellen sich immer mehr Menschen diese Frage. Wer mit seinen Investitionen auch wirtschaftliche und gesellschaftliche Weichen stellen will und sich deshalb f\u00fcr sogenannte nachhaltige Anlagen entscheidet, verliert bei dem gro\u00dfen Angebot allerdings schnell den \u00dcberblick.<br \/>\nDie GR\u00dcNE JUGEND Hessen fordert den Finanzplatz Frankfurt ebenfalls als nachhaltigen Finanzplatz zu profilieren und diese Entwicklung durch passende private Projekte oder \u00f6ffentliche Forschungsinitiativen zu f\u00f6rdern.<br \/>\nDar\u00fcber hinaus fordert die GR\u00dcNE JUGEND Hessen das Land dazu auf einen Preis ins Leben zu rufen der j\u00e4hrlich an wegweisende innovative nachhaltige Finanzprodukte verliehen wird.<\/p>\n<p>Finanzen &#038; Forschung<br \/>\nUm unsere Vision eines nachhaltigen und sicheren Finanzplatz Frankfurt Realit\u00e4t werden zu lassen, ist auch eine intensive Einbeziehung der Finanzwissenschaft unverzichtbar. Denn um Nachhaltigkeit, Sicherheit und Transparenz zu f\u00f6rdern, ben\u00f6tigt es kritische und kreative junge K\u00f6pfe, die sich trauen geltende Dogmen zu hinterfragen und neue Wege zu gehen.<br \/>\nDie GR\u00dcNE JUGEND Hessen steht deswegen f\u00fcr die F\u00f6rderung von Finanzwissenschaften, die sich an Nachhaltigkeit, Sicherheit und Transparenz orientieren. Die aktuelle sehr stark  gewinnorientierte Betrachtung von Finanzgesch\u00e4ften lehnen wir hingegen strikt ab.<\/p>\n<p>Schwarz-gelb gegen  \u00f6ffentliche Hochschule<br \/>\nIn diesem wichtigen Bereich versagt die aktuelle Landesregierung. Anstatt diese entscheidenden Bereiche der Finanzwissenschaften in den Hochschulen des Landes ambitioniert zu f\u00f6rdern, beschr\u00e4nkt sie sich auf einige meist elit\u00e4re Privatuniversit\u00e4ten, die aufgrund ihrer enormen Studiengeb\u00fchren nur einer handverlesene Zahl von Studierenden zug\u00e4nglich sind.<br \/>\nF\u00fcr die GR\u00dcNE JUGEND Hessen ist es vollkommen unverst\u00e4ndlich, warum die Landesregierung in diesem wichtigen Feld nicht auf \u00f6ffentliche Hochschulen zur\u00fcckgreift, sondern exklusive Privatschulen durch ihr Handeln auch noch indirekt f\u00f6rdert. Die GR\u00dcNE JUGEND Hessen fordert daher diese Form der Kooperation mit Privatschulen zu beenden und st\u00e4rker in Clusterbildung \u00f6ffentlicher Hochschulen zu investieren.<\/p>\n<p>Finanzen in einem bunten Hessen<br \/>\nLetztendlich ist aber bei allem Engagement f\u00fcr einen nachhaltigen, sicheren und transparenten Finanzplatz Frankfurt nicht zu vergessen, dass auch heutzutage nur zehn Prozent der Menschen in diesem Sektor arbeiten. Diese Zahl wird sich auch in der Zukunft bei positiver Entwicklung nicht stark steigern lassen.<br \/>\nDaher fordert die GR\u00dcNE JUGEND Hessen dazu auf auch die anderen Wirtschaftsbereiche, wie zum Beispiel die Kreativ-, Software- oder Internetwirtschaft, und den \u00f6ffentlichen Dienst in Zukunft st\u00e4rker zu f\u00f6rdern. Denn obwohl der Finanzplatz Frankfurt f\u00fcr Hessen eine entscheidende Rolle spielt, darf seine Bedeutung f\u00fcr die Menschen auch nicht \u00fcbersch\u00e4tzt werden.<br \/>\nAls GR\u00dcNE JUGEND Hessen stehen wir f\u00fcr einen nachhaltigen, sicheren und transparenten Finanzplatz in einem bunten Hessen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Finanzplatz Frankfurt ist einer der bedeutendste Standorte f\u00fcr Banken und Finanzdienstleistungen in Europa. Er ist von entscheidender Bedeutung f\u00fcr die Wirtschaftskraft der Region und dem gesamten Bundeslandes Hessen. Als Sitz von Banken aus aller Welt, der Deutschen Bundesbank, der Bundesanstalt f\u00fcr Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) sowie der Europ\u00e4ischen Zentralbank (EZB) geh\u00f6rt Frankfurt zu den bedeutendsten Finanzstandorten. 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