{"id":6576,"date":"2017-11-10T17:40:56","date_gmt":"2017-11-10T16:40:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gjh.de\/frog\/?post_type=beschluss&#038;p=6576"},"modified":"2021-11-23T12:32:01","modified_gmt":"2021-11-23T11:32:01","slug":"lmv-november-2017-fuer-einen-saekularen-umgang-mit-religioesen-feiertagen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gjh.de\/frog\/lmv-november-2017-fuer-einen-saekularen-umgang-mit-religioesen-feiertagen\/","title":{"rendered":"LMV November 2017: F\u00fcr einen s\u00e4kularen Umgang mit religi\u00f6sen Feiertagen"},"content":{"rendered":"<p>Ein Tanzverbot ist vor dem Hintergrund eines s\u00e4kularen Staates und der Trennung von Staat und Kirche nicht mehr zeitgem\u00e4\u00df. Dabei muss jedoch klar sein, dass Art. 4 GG in der Form der freien Religionsaus\u00fcbung nicht beeintr\u00e4chtigt werden darf. Die Bevorzugung der christlichen Feiertage gegen\u00fcber den Feiertagen anderer Religionsgemeinschaften entspricht nicht unseren Vorstellungen von Gleichberechtigung bzw. Gleichstellung. Dar\u00fcber hinaus w\u00fcrden wir statt religi\u00f6ser Feiertage eher s\u00e4kulare Gedenk- und Feiertage begr\u00fc\u00dfen. Auch eine Aufwertung anderer Religionen, indem Feiertage aller Religionen aufgenommen w\u00fcrden, stehen wir kritisch gegen\u00fcber. Die religi\u00f6se Praxis sollte keinen Einfluss auf den \u00f6ffentlichen Raum haben.<\/p>\n<p>Die GR\u00dcNE JUGEND Hessen erkennt an, dass Religion und die freie Aus\u00fcbung dieser im Rahmen geltender Gesetze nicht nur grundgesetzlich verankert ist, sondern wir diese M\u00f6glichkeit auch als Anspruch einer toleranten und demokratischen Gesellschaft verstehen. Deswegen sollte es jedem*r freistehen, an religi\u00f6sen Feiertagen freizunehmen, um entsprechend der individuellen Religionsaus\u00fcbung den Feiertag begehen zu k\u00f6nnen. Eine Abschaffung der religi\u00f6sen Feiertage muss &#8211; auch vor dem Hintergrund der strikten Trennung von Staat und Kirche &#8211; zwingend mit einer entsprechenden Sensibilit\u00e4t f\u00fcr Religion als gesellschaftlich tolerierte Privatsache einhergehen.<\/p>\n<p>1. S\u00e4kul\u00e4rer Staat \u2013 Religion ist Privatsache<\/p>\n<p>Die GR\u00dcNE JUGEND Hessen erkennt die religi\u00f6se und durch die Tradition auch gewachsene kulturelle Bedeutung von religi\u00f6sen Feiertagen an \u2013 auch wenn sich dies oft nur in breiter Akzeptanz f\u00fcr freie Tage zeigt. Nat\u00fcrlich sind religi\u00f6se Feiertage keine Willk\u00fcr, sondern von immenser Bedeutung f\u00fcr den Glauben und das religi\u00f6se Ritual der Gemeinschaft, jedoch sollte dieser religi\u00f6se Moment privat sein. Die freie Aus- oder Nichtaus\u00fcbung von religi\u00f6sen Feiertagen in welcher Form auch immer sollte jedem Menschen als privates Handeln zustehen, daf\u00fcr schafft der Staat auch einen Schutzbereich. Dar\u00fcber hinaus bedarf es in dem Bereich keiner \u00f6ffentlichen Regelung, solange die Religionsaus\u00fcbung nicht gef\u00e4hrdet wird.<\/p>\n<p>2. Unbegr\u00fcndete Bevormundung durch die christliche Wertegemeinschaft<\/p>\n<p>Derzeit (2015) sind 59% Prozent der hessischen Bev\u00f6lkerung katholisch oder evangelisch. Bundesweit sind es aktuell 56%. Sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene ist die Tendenz klar sinkend: So waren es im Jahr 2001 noch 64% der B\u00fcrger*innen. Nach den Feststellungen des Hessischen Statistischen Landesamtes wurden im Jahr 2010 in Hessen 9.494 Kinder katholisch sowie 17.389 Kinder evangelisch getauft; dem stehen auf katholischer Seite 15.081 Bestattungen sowie 13.360 Kirchenaustritte und auf evangelischer Seite 31.043 Bestattungen und 12.989 Kirchenaustritte gegen\u00fcber; mithin verbleibt auf katholischer Seite ein Negativsaldo von 18.947 Personen und auf evangelischer von 26.643 Personen (VG Gie\u00dfen Urt. v. 25.10.2012 \u2013 4 K 987\/12). Angesichts dieser Entwicklung zeichnet sich ab, dass die derzeit absolute Mehrheit eines christlichen Bekenntnisses in der hessischen Bev\u00f6lkerung zu einer nur noch relativen Mehrheit werden wird.<br \/>\nTrennt man die Konfessionen nach katholisch (28,9%) und evangelisch (27,1%) auf, so stellt die Gruppe der konfessionslosen Menschen mit 36% schon heute die relative Mehrheit in Deutschland dar. In Kombination mit der weltanschaulichen Neutralit\u00e4t des Staates und des Bundeslandes Hessen ergibt sich daraus keine Begr\u00fcndung f\u00fcr ein unbedingtes Festhalten an der Vorschrift, ohne die Option einer Neugestaltung in Form einer Lockerung.<\/p>\n<p>Ein Festhalten an Zw\u00e4ngen und Vorschriften, die aus christlichen Feiertagen abgeleitet werden, ist daher unangemessen. Zwar sind einige Feiertage mittlerweile gesellschaftlich weitgehend von ihrer religi\u00f6sen Bedeutung abgespalten und werden eher in einem kulturellen Sinne begangen (Osterfeuer, Weihnachtsm\u00e4rkte&#8230;), doch ergibt sich daraus trotzdem keine schl\u00fcssige Begr\u00fcndung daf\u00fcr, dass Menschen ohne christlichen Glauben von Bestimmungen der christlichen Religion betroffen sind. Das gilt im \u00dcbrigen auch f\u00fcr Zw\u00e4nge anderer Religionen, wie zum Beispiel Alkoholverbote in bestimmten Zeiten. Wir erkennen jedoch an, dass Religionsgemeinschaften, religi\u00f6se Rituale und damit einhergehend gewisse Feiertage f\u00fcr Einzelpersonen eine Bedeutung haben.<\/p>\n<p>3. Gesamtgesellschaftliche Feier- und Gedenktage &#8211; f\u00fcr alle<\/p>\n<p>Innerhalb einer Gesellschaft ist es selbstverst\u00e4ndlich, dass gemeinsame Feiertage bestehen oder gemeinsam festgelegt werden. Dabei kann Raum f\u00fcr Gedenken und Gedanken geschaffen werden. Wir sollten uns als GR\u00dcNE JUGEND Hessen und B\u00dcNDNIS 90\/DIE GR\u00dcNEN Hessen gemeinsam f\u00fcr eine sensible, reflektierte Erinnerungskultur in Deutschland einsetzen. S\u00e4kul\u00e4re Gedenktage sollten also unter Mitsprache verschiedener zivilgesellschaftlicher Gruppen wie z. B. Gewerkschaften oder Minderheitenvertretungen festgelegt werden und einen \u00e4hnlichen Status erhalten wie Feiertage derzeit. Perspektivisch begr\u00fc\u00dfen wir auch gemeinsame Europ\u00e4ische Feier- und Gedenktage. Es ist nicht nachvollziehbar, dass Gedenktage historischer Ereignisse wie der 9. November (Reichspogromnacht) oder der 8. Mai (Tag der deutschen Niederlage im 2. Weltkrieg) als Gedenktage<br \/>\nderzeit einen weniger bedeutenden Status als Feiertage einnehmen, dagegen aber ein Hochfest des Leibes und des Blutes Christi gefeiert wird (Fronleichnam).<\/p>\n<p><strong>Forderung<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr die GR\u00dcNE JUGEND Hessen ergeben sich daraus verschiedene Forderungen. Wir fordern eine eine vollst\u00e4ndige Aufhebung des Tanzverbotes an den im Hessischen Feiertagsgesetz vorgesehenen Feier- und Gedenktagen. Damit jedoch bei konkreten Konflikten keine zeitraubenden Gerichtsentscheidungen abgewartet werden m\u00fcssen, k\u00f6nnte eine &#8222;Absicherung&#8220; durch<br \/>\nVerwaltungsvorschriften o. \u00e4. erfolgen. In diesen k\u00f6nnte dann der Durchf\u00fchrung von religi\u00f6sen Aktivit\u00e4ten an den Feiertagen Vorrang gew\u00e4hrt werden, insofern die Aus\u00fcbung der Religionsfreiheit ansonsten durch s\u00e4kulare Veranstaltungen gest\u00f6rt werden w\u00fcrde, d.h. es w\u00fcrde sich schlussendlich nur auf die wirklich relevanten Einzelf\u00e4lle konzentriert, als Verbotsdogma w\u00fcrde das Tanzverbot<br \/>\njedoch im Hessischen Feiertagsgesetz eliminiert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Tanzverbot ist vor dem Hintergrund eines s\u00e4kularen Staates und der Trennung von Staat und Kirche nicht mehr zeitgem\u00e4\u00df. Dabei muss jedoch klar sein, dass Art. 4 GG in der Form der freien Religionsaus\u00fcbung nicht beeintr\u00e4chtigt werden darf. Die Bevorzugung der christlichen Feiertage gegen\u00fcber den Feiertagen anderer Religionsgemeinschaften entspricht nicht unseren Vorstellungen von Gleichberechtigung bzw. 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