Pressemitteilung 2025-15: Rechtsextreme Schmierereien in Hanau: GRÜNE JUGEND Hessen zeigt sich tief erschüttert
Die GRÜNE JUGEND Hessen zeigt sich tief bestürzt über die rechtsextremen Schmierereien, die in Hanau entdeckt wurden. Nach aktuellen Medienberichten wurden rund 50 Fahrzeuge und Hauswände mit mutmaßlich menschlichem Blut beschmiert, darunter auch in Form von Hakenkreuzen. Für die GRÜNE JUGEND Hessen ist klar: Diese Tat ist kein bloßer Vandalismus, sondern ein gezielter Angriff auf das friedliche Zusammenleben und ein erschreckendes Symbol rechtsextremer Einschüchterung.
„Wenn Hakenkreuze mit Blut an Autos und Häuser geschmiert werden, ist das ein Angriff auf das Sicherheitsgefühl vieler Menschen“, sagt Senem Bozdağ, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Hessen. „Gerade junge Menschen mit Migrationsgeschichte oder marginalisierte Communities spüren diese Bedrohung besonders stark. Der Staat muss jetzt konsequent handeln und endlich ernst machen im Kampf gegen rechten Terror.“
Titus Dharmababu, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Hessen, ergänzt: „Dass in Hanau, einem Ort der durch einen rassistischen Terroranschlag tief getroffen wurde, rechtsextreme Symbole auftauchen, ist erschütternd. Das ist kein Zufall, sondern Teil einer rechten Strategie der Angst. Wir dürfen solche Taten nicht hinnehmen, sondern müssen als Gesellschaft laut und solidarisch dagegenstehen.“
Die GRÜNE JUGEND Hessen fordert schnelle und transparente Ermittlungen. Die Herkunft des Blutes muss zweifelsfrei geklärt, die Täter*innen ermittelt und zur Rechenschaft gezogen werden. Gleichzeitig darf die politische Dimension dieser Tat nicht relativiert werden: Hakenkreuze sind Symbole menschenverachtender Gewalt, und ihr Auftauchen – insbesondere in Hanau – ist eine offene Provokation gegenüber allen, die sich für ein vielfältiges, demokratisches und sicheres Miteinander einsetzen.
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